Amazon ist 2025 nicht mehr der Ort, an dem man einfach „auch mal mitspielt". Wer auf diesem Marktplatz Marktanteile gewinnen will, braucht mehr als Standardkampagnen oder Tools. Doch welche Marken profitieren heute wirklich von einer Amazon Agentur und warum?
1. Agentur statt Tool: Für wen sich echte Expertise lohnt
Viele Marken setzen zunächst auf Automatisierung: Tools wie M19, BidX oder Adference bieten einfache Lösungen zur Kampagnensteuerung. Für Einsteiger sind diese Systeme ein sinnvolles Fundament. Sie machen die ersten Schritte effizient und ermöglichen automatisierte Optimierungen.
Doch: Automatisierte Systeme haben Grenzen. Sie optimieren operativ und regelbasiert entlang vorgegebener Parameter – sie reagieren auf Teil-Daten, übersehen aber oft das Gesamtbild bzw. können auf dieses gar nicht zugreifen und interpretieren dadurch nicht strategisch.
Eine spezialisierte Amazon-Agentur wie PCOStudio hingegen bringt strategische Beratung, fundiertes Marktwissen und operative Erfahrung aus einer Vielzahl von Accounts mit ein. Es geht nicht nur darum, bestehende Werte zu optimieren, sondern darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen: Welche Hebel sind wirklich relevant? Welche Maßnahmen bringen nachhaltiges Wachstum? Welche Strategien funktionieren in vergleichbaren Accounts?
Agenturen verfügen über einen Track Record erfolgreich skalierter Kunden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ähnliche Ausgangssituationen bereits erfolgreich bearbeitet wurden. Dieses Erfahrungswissen fließt direkt in die Betreuung ein.
Zudem unterscheidet sich die Zielsetzung fundamental: Während Tools häufig isoliert auf Kennzahlen wie ACoS optimieren, verfolgt eine Agentur einen ganzheitlichen Ansatz mit Fokus auf maximalen Profit. Dabei werden KPIs im Kontext des Marktes, der Wettbewerbssituation und der Account-Historie bewertet – nicht isoliert.
Ein Tool hat weder ausreichend Kontext noch Interpretationsspielraum, um diese Komplexität abzubilden.
2. Welche Marken profitieren am stärksten?
Basierend auf unserer Erfahrung aus hunderten Accounts sehen wir besonders in drei Typen von Marken das größte Potenzial:
a) D2C-Marken mit funktionierender Off-Amazon-Struktur
Marken, die bereits Shopify- oder Retail-Erfolge vorweisen können, bringen häufig starke Creatives, klare Positionierung und gute Marge mit. Was ihnen fehlt: Amazon-spezifische Steuerung.
Sie profitieren besonders stark von einer Amazon-First-Agentur. Während sie ihre Off-Amazon-Kanäle beherrschen, bringt die Agentur die notwendige Expertise für den Marktplatz selbst ein.
Wesentliche Hebel sind hier:
- strategische Beratung und Know-how speziell für Amazon,
- dynamische Launch- und Effizienz-Strategien für bestehende und neue Produkte,
- strukturierte Etablierung neuer und bestehender Produkte im Marktplatz,
- ganzheitliche PPC-Strategien, die nicht isoliert betrachtet werden.
Ein entscheidender Punkt ist die Verzahnung von Amazon und D2C: PPC wird nicht losgelöst gesteuert, sondern in Relation zur bestehenden Markenbekanntheit und Off-Amazon-Traffic gesetzt. Dadurch wird verhindert, dass unnötig Budget für Awareness ausgegeben wird, die bereits außerhalb von Amazon aufgebaut wurde.
b) Marken mit hohen Werbebudgets & ineffizienten ACOS-Werten
Oft liegt bei solchen Marken das Problem in einem simplen Setup: Tools steuern automatisch, aber ohne Kontrolle. Agenturen, die nur Tools anschließen, ändern daran wenig.
Eine gute Amazon Agentur entwirrt dieses Chaos:
- durch detailliertes KPI-Controlling (TACoS, CTR, CVR etc.),
- mit individuellen Regelwerken und manuellem Eingreifen bei Clustern,
- und einer Skalierungsstrategie auf Keyword-Level statt Budget-Level.
c) Mittelgroße Seller mit Amazon-spezifischem Wachstumshunger
Sie wollen den nächsten Schritt machen, aber stoßen an Skalierungsgrenzen. Hier braucht es Skalierungsstrategien und eine ganzheitliche Account-Betrachtung und Optimierung, die über klassische Metriken wie ACoS oder reinen PPC-Umsatz hinausgeht.
Was zählt: strategische Sparringspartner, kein Bauchgefühl.
3. Warum 2025 nicht mehr 2020 ist und wie sich Amazon verändert hat
Der Amazon-Marktplatz hat sich fundamental gewandelt: Er ist längst kein einfacher Vertriebskanal mehr, auf dem einfache Produktbilder und ein paar Keywords ausreichen.
Heute ist Amazon ein komplexes Zusammenspiel aus:
- Performance-Marketing (insbesondere PPC),
- Preisstrategien,
- Wettbewerbssituation,
- datengetriebenen Optimierungen,
- Wachstum in einem preissensitiven Markt während steigender Kostenstrukturen.
Besonders relevant für Amazon selbst sind Marken, die es schaffen, durch den effizienten Einsatz von Werbung organische Rankings und Relevanz für den Algorithmus möglichst schnell aufzubauen und langfristig zu verteidigen – durch eine Kombination aus PPC, SEO und umfassender Marktplatzstrategie.
Ziel ist es, die größten Hebel zu identifizieren und zu optimieren und anschließend die verbleibenden Potenziale systematisch auszuschöpfen.
Beispiel aus der Praxis:
Ein Seller im Bereich Nahrungsergänzung stagnierte seit Monaten. Durch eine komplette Umstrukturierung der PPC-Kampagnen, Segmentierung nach Match Type & Buyer Intent sowie gezielter Video-Strategie auf High-Converting-Keywords konnten wir den TACoS um 23% senken, während der Umsatz um über 40% stieg, bei gleichbleibendem Werbebudget.
4. Unser Ansatz bei PCOStudio
Wir verstehen uns als strategischer Partner mit tiefgreifender Erfahrung in nahezu allen Nischen. Unser Fokus liegt darauf:
- SEO und PPC ganzheitlich und sauber aufzusetzen,
- Pricing-Strategien und Marktdynamiken zu analysieren,
- die Performance eines Accounts im Wettbewerbsumfeld einzuordnen und den Wettbewerb langfristig auszustechen,
- mehr als nur ein Roboter zu sein, der nach Vorgaben optimiert, sondern proaktiv mit Inputs und Optimierungen deine Produkte zu langfristiger Nischendominanz zu führen.
Dabei denken wir Performance und Marke konsequent zusammen.
5. Fazit: Wer heute auf Amazon wachsen will, braucht ein echtes Setup
Amazon im Jahr 2025 ist kein Kanal mehr, auf dem einfache Setups ausreichen. Ein Tool und Budget allein reichen nicht aus.
Wer Marktanteile gewinnen will, braucht:
- eine klare Marktplatzstrategie statt nur Ads,
- verzahnte, umfassende, erfahrene Partner statt reiner Tool-Bedienung,
- tiefes Know-how,
- erfahrene A-Player-Teams,
- strukturierte Prozesse,
- strategische Inputs.
Denn der wichtigste Hebel im Account – die Werbung – darf nicht über ein Interface mit ein paar Klicks oder einem selbst erkorenen Experten gesteuert werden, sondern muss aktiv gemanagt werden, um das zu erreichen, worauf es am Ende ankommt: nachhaltiger Umsatz und maximaler Profit.
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